Im März wurde es angekündigt, im Mai war es dann endlich soweit: das erste ASICS FrontRunner Team Schweiz Treffen am Wings for Life World Run in Zug!

Endlich war der Tag da! Schon früh im März angekündigt, freute ich mich ganze 2 Monate lang auf dieses Datum im Mai. Als erstes ASICS FrontRunner Team Schweiz Treffen angesetzt, wuchs meine Vorfreude auf die anderen Team Mitglieder, aber auch auf den Wings for Life World Run, den ich noch nie mitgemacht hatte. Im April durfte ich am Zürich (Halb)Marathon schon ASICS FrontRunnerin Kasia kennen (und laufen) lernen. Wieviel Spass wir da zusammen hatten, kann man gut auf unserem Lauffoto sehen:

Leider war sie an dem Tag im Ausland und konnte nicht teilnehmen. Auch fehlte Pascal, aber ich hoffe, ich treffe beide spätestens im September an unserem nächsten Team Date!

Kirsten war super nett und organisiert, sie ging nämlich schon am Vortag ihre Nummer holen und bekam dann gleich die ganze Kiste mit unseren Nummern und des ganzen Montana Sport Teams. Deshalb nahm ich am Morgen des Meetings erst den späteren Zug. Ahhhh, wie ich die extra Schlafminuten genoss … hmmm, einfach herrlich! 

Wie gut, dass wir alle mit den gleichen papayafarbenen Laufwesten ausgestattet wurden, ich erkannte Kirsten am Bahnhof Zug auf Anhieb, wie sie die Nummernkiste und ihre Tasche die Strasse entlang schleppte. Perfekt, statt Google Maps zum Freiruum zu folgen, plauderte ich mit Kirsten und folgte ihr stattdessen. 

Die Strassen waren bereits abgesperrt, Leute tummelten sich emsig an den Ständen, um diese fertig aufzubauen. Wir gingen in die Freiruum Halle rein und trafen auf Tina, unsere tolle Community Managerin. Ein herzliches Hallo begleitet von einer Umarmung liess mich im Team sofort willkommen fühlen. Langsam trudelten Andi und Ale ein, schlussendlich auch Annelies, wir waren für den Tag komplett. Tina stellte uns Aldo und Kevin vom Montana Sport Team vor und unserem Fotografenteam (DNA Visuals). Das letztere war aus Biel/Bienne, meinem Heimatort, so ein Zufall! Es war schön und ”heimelig” zugleich wieder breit Berndeutsch zu reden und zu hören.

Während das Fototeam die Gegend rekogniszierte, um einen geeigneten Shooting Platz auszuwählen, gönnten wir uns feine Frühstücks- und Brunchleckereien und stellten uns gegenseitig in einer fröhlichen Runde vor. Andi, unser sportlicher Lokführer, kam aus der Nähe von Schaffhausen, Ale, der Sportscoach, fuhr mit dem Zug direkt aus dem sonnigen Tessin hierher und Annelies hatte den doppelt so langen Anfahrtsweg im Auto aus dem Wallis. Kirsten hatte Heimvorteil, wohnte sie doch am Veranstaltungsort.

Während wir assen, tranken und plauderten ging eine/r nach der/m anderen hinaus zur Fotocrew und schoss ein paar wunderschöne Sedcard Bilder und drehte ein bewegtes Filmchen. Am Schluss rannten wir alle gemeinsam die Strasse entlang und hatten grossen Spass mit unserer Community Managerin Tina.


Und schnipp, ging die Zeit wie im Flug rum, die Strassen und die Stände und auch der Freiruum waren prall gefüllt mit Teilnehmer/innen aus allen Ecken der Schweiz, um am Wings for Life World Run teilzunehmen. Schnell die Tasche in der Bosshard Arena verstaut, gefolgt von einer mehr oder weniger kurzen Warteschlange vor der Frauentoilette und schon stand ich in der motivierten und energiegeladenen Menschenmenge im Block 3. Andi, Ale und Annelies waren ganz vorne im Block 1. So schnell möchte ich auch mal eines Tages laufen können … immerhin, für das Wissen, wie ich dorthin komme, kann ich das Team anzapfen, sehr praktisch!

Päng, ging es los! Bei so vielen Läufer/innen natürlich erst mal im Schritttempo bis sich die Masse dann nach ein paar hundert Metern langsam auseinanderzog. Es war (be)rührend zu sehen, wieviele Leute ihren eigenen Rollstuhl vorantrieben oder Freunde oder Verwandte ihre Liebsten laufend vor sich hinschoben. Auch Menschen mit Krücken waren dabei und sogar jemand, der querschnittsgelähmt dank fortschrittlicher technischer Unterstützung 450m meisterte!

Einfach unglaublich beeindruckend und unglaublich schön.


Ich liess mich von der Stimmung mitreissen und genoss den abwechslungsreichen Sonntagslauf. Die Temperaturen waren fast sommerlich und ich lief 13.9km bis mich die 3 (!) Catcher Cars einholten und das Rennen für mich beendeten. Solidarisch gingen wir, die Eingeholten, 2km weiter bis zur nächsten Shuttlebushaltestelle und wurden mit Wasserflaschen ausgestattet, zurück zum Startgelände gefahren. Auch solche ohne Schuhe…oder nur halben!


Wings for Life World Run

Run for those who can’t: Der ganze Erlös ging in die Rückenmarkforschung, einfach ein tolles Gefühl an so was Grossem und Herzerwärmendem teilgenommen zu haben!

Es war ein wunderbarer Lauf- und Teamtag gefüllt mit unvergesslichen Eindrücken, viel Gelächter und Spass! Gerne wieder!




written by
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Thu Pham Abdon

Project Manager from Zürich

Age group: W45

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