Wenn 150 ASICS FrontRunner die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Ungarn besuchen, kocht die ganze Hauptstadt!

Im März wurde ich in diese tolle Community der weltweit verstreuten ASICSFrontRunner aufgenommen, im Mai durfte ich den ersten schweizer Team Event miterleben und im August kam wortwörtlich der Höhepunkt in Budapest! So viel Glück in einem Jahr! Das Jahr des chinesischen Hasens oder der vietnamesischen Katze brachte mir unglaublich viele schöne Momente, ich bin auch jetzt einen Monat danach noch voll im Höhenrausch der Gefühle!

Aber alles der Reihe nach:

Von mehr als 700 Mitgliedern wurden 150 ausgelost, mein Geburtsstern musste wohl sehr stark gestrahlt haben, ich zählte zu den glücklichen Gewinnern/-innen! Mein Kollege Ale aus dem Tessin war auch dabei, ich freute mich wahnsinnig darauf, mit ihm und unserem Community Manager Navid in das mir bislang unbekannte Ungarn zu reisen.

Am Flughafen von Budapest wurden wir von einem Shuttle abgeholt. Mit uns im Bus sassen Kunden aus Brasilien, Spanien und ihre ASICS Kundenmanager. Es war sehr spannend zu erfahren, dass auch sie, wie wir, Fünfkämpfe geplant hatten!

Kaum beim Hotel angekommen, begrüssten uns schon ganz viele FrontRunners sehr herzlich aus der ganzen Welt: Frankreich, Argentinien, Südafrika, Italien, Österreich, Schweden, Norwegen, Bulgarien, Polen, Dänemark, Deutschland, Peru, Holland und und und! Es waren insgesamt 33 oder mehr Länder vertreten. Ich fühlte mich wie an einer Olympiade, so schön war der interkulturelle Austausch. Einige waren schon ein paar Jahre dabei oder sogar von Anfang an (!) und mehrere waren ganz neu - wie ich! Ich fühlte mich mehr als willkommen, ich fühlte mich wie in einer neuen Familie voller lieben Freunde angekommen!

Und der erste Tag startete so fulminant wie das Willkommenspaket im Zimmer: schnelle Rennshorts mit passendem ärmellosen Top und den strahlend Diva pinken METASPEED SKY+ frisch ab Lieferband: ein absolutes WOW! Rein in die neuen Klamotten und rassigen Schuhe und ab ging es auf den Shake Out Run durch die malerischen Strassen von Budapest.

Das Blut pumpte durch die Venen, das Adrenalin stieg dank der Begleitpolizei ganz schnell, nicht zuletzt auch weil sie ihre Motorräder von 0 auf 150 km/h jagten und ihren Spass an unserer Seite hatten. 

Und was war das? Nach endorphingefüllten Kilometern mit Sightseeing und freundschaftlichem Geplauder querbeet an strahlenden Zuschauergesichtern vorbei, stand doch tatsächlich ein offener Bus mit DJ und Mischpult vor dem Museum der Künste! Und ab ging die Post! Äh, die Dance-Party! Inklusive Limbotanz!

Fahnen schwingend kehrten wir danach zurück und schliessten den Abend gemeinsam im ASICS Haus bei gemütlichem Buffetessen und sozialem Kennenlern-Gemingel ab.

TAG 2:

Mit einem dreistöckigen Schiff fuhren wir auf der Donau zur idyllischen Insel Margareta, die mitten im Fluss lag. Unsere hoch professionellen Coaches, u.a. Andrew Kastor aus den USA, warteten bereits darauf, uns in die einzelnen Disziplinen einzuführen:

  1. 100m Sprint
  2. Kugelstossen
  3. Weitsprung
  4. 4x100m Staffel
  5. 400m

Aufgeteilt in 12 durchmischten Teams übten wir uns beim starten, stossen, Stab übergeben, im Sand landen und sprinten als gäbe es kein Morgen. Es machte grossen Spass, es war freundschaftlich, es war heiss, wir lachten und feuerten uns unaufhörlich gegenseitig an. Die herzliche Kameradschaft unter allen Teilnehmern wärmte uns zusätzlich von innen. 


Als wäre das noch nicht genug, fuhren wir am Abend ins einzigartige Ausgangquartier gegenüber des Weltmeisterschaftleichtathletikstadions. Da durfte der obligate schwarze Hut nicht fehlen, denn es wurde zur Black Hat Party gerufen! Bier und Drinks flossen in Massen und die Beine schwangen höher und höher, als hätten sie den lieben langen Tag nichts gemacht ... !

TAG 3:

Frühmorgens standen wir in der ASICS Fanzone und schrien uns die Kehle aus dem Leib, schwangen die Fahnen und klatschten bis uns die Hände vor Freude schmerzten, so toll liefen die Eliteläuferinnen beim Frauenmarathon an uns vorbei. Es war wunderschön zuzusehen, wie jeder Beifall, jeder Motivationsruf den schnellen und sehr konzentrierten Marathonläuferinnen ein Lächeln, mag es noch so klein und fast versteckt gewesen sein, abgewan und sie gefühlt sicher eine oder mehr Sekunden schneller sprangen.

Die Zeit danach bis zum Abendessen auf dem Boot nutzte ich für einen langen Lauf zur Insel Margareta, zweimal drumrum und wieder zurück. Die Insel ist mir lieb in Erinnerung geblieben, für Jogger/innen ideal, eine einigermassen flache 5km Tartanlaufspur rundum und mindestens 3 Wasserbrunnen unterwegs, plus noch ein Freiluftfitness mit Stangen und mehr.

Die Krönung des Tages, und der ganzen Reise schlechthin, war der Besuch des eindrücklichen Stadions der Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Einfach atemberaubend! Was für ein unbeschreibliches Gefühl am magischen Ort zu sein, wo Geschichte geschrieben wird, Rekorde gebrochen, Tränen vergossen und die innigen Sportlergefühle von Tausenden von Zuschauern live miterlebt werden; und wir mittendrin, auf den vordersten Reihen! Unglaublich!

Als die Schweizerinnen des Stafettenlaufs einliefen, konnte ich dank einem "Hopp Schwiiz!" ein High Five mit Lächeln hervorlocken. Ausserdem kreischten Tina aus Paris, ursprünglich aus Schweden, und ich, mit schwedischem Ehemann, unaufhörlich, als Armand Duplantis seinen Siegesstabhochsprung für Schweden meisterte und danach die Ehrenrunde im Stadium geschätzte winzige 10 Meter an uns vorbeilief. 

LETZTER TAG:

Auch die Männer beim Marathon am Sonntagmorgen feuerten wir voller Energie an. Ich weiss, wieviel Beifall und Motivationsunterstützung von Wildfremden am Strassenrand mich jeweils durch die Strassen tragen. Das wollte ich weitergeben und das fühlte sich richtig richtig gut an!

Mein Flug zurück in die Schweiz ging leider schon früh am Nachmittag los, ich konnte nur ganz fest an meine ASICS FrontRunner Teamkollegen denken, die um die Mittagszeit am 10km Volkslauf in verkürzter Form teilnahmen. 

Den Bus zum Flughafen teilte ich mit dem bulgarischen Team, Sally aus Grossbritannien und Valérie aus den UAE. Spannender hätte das fantastische Wochenende nicht enden können: persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke wurden ausgetauscht, all das liess mich dankbar zurück, welch unfassbares Glück ich hatte, daran teilzunehmen und so viele einzigartige Freunde kennenzulernen!

Danke ASICS und Montana Sport



written by
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Thu Pham Abdon

Project Manager from Zürich

Age group: W45

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